Wolfsriss (?) am Hardausee

riss7Schreck in Hösseringen: zwei Heidschnucken wurden vom 7. auf den 8. April auf der Wiese eines Teichgeländes in unmittelbarer Nähe zum Hardausee und Campingplatz gerissen, drei Lämmer sind spurlos verschwunden.
Ein Heidschnuckenbock überlebte verletzt.

Auf der Wiese verstreute Blut und Fellreste zeugen von einem Kampf, bei dem die Schnucken keine Chance hatten. Erste Vermutungen, wonach die Übeltäter Wölfe waren, werden durch die Spurenlage bestärkt: Bisswunden am Hals (typisch für einen Wolfsangriff) mit starken Einblutungen, Trittspuren auf einem anliegenden Acker, die fast schnurgerade bis zum Aussichtsturm zu verfolgen waren.

Nach Größe und Anzahl der Spuren könnten es zwei jüngere und ein ausgewachsener Wolf gewesen sein, die am Aussichtsturm möglicherweise auf einen vierten trafen.

Gekommen müssen sie auf einem anderen Weg zum „Tatort“ sein, denn Spuren in diese Richtung fanden sich auf dem Acker nicht.

Restlos klären wird den Riss die DNA-Analyse, für die der Wolfsbeauftragte Proben nahm.

riss9Beiträge zum Thema Wolf:
http://www.suderburg-online.de/weidetierhalter-vs-wolf/
http://www.suderburg-online.de/isegrim/
http://www.suderburg-online.de/im-fall-des-falles-umgang-mit-verletzten-woelfen/
http://www.suderburg-online.de/landkreis-stellt-flyer-zum-thema-wolf-bereit/
http://www.suderburg-online.de/otte-wolfsmanagement-muss-geplant-sein/

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4 Kommentare

  1. S. Antworten

    Bild dir deine Meinung mit Springer-Presse!
    Wo Populismus und reißerrische Berichterstattung zusammentreffen, freut sich der reaktionäre Wutbürger.
    Herr Paschko hat mit seiner Berichterstattung den richtigen,
    nüchternen und objektiven Ton gefunden!
    Es gibt keinen Grund die Debatte mit Jägersmeinung anzuheizen!
    Der Wolf gehört ganz offensichtlich wieder zu unserer Region und
    nun ist es Aufgabe aller, dies zu ermöglichen.
    Aber es ist nicht die Aufgabe aller, die Tierhalter zu schützen.
    Das vom Fuchs „geholte“ Huhn bekommt auch niemand ersetzt.

  2. Dirk Antworten

    Ja, der Wolf…….seit eh und je ein Nahrungskonkurrent des Menschen. Szenario mal andersrum:
    Kommt der Wolf – verschwindet die Heidschnucke – verschwindet die Heidschnucke – verschwindet der Mensch – mehr Platz für Wolf und wiederkehrende Heidschnucke!

  3. Monsees Antworten

    Wenn keine Schafe mehr in der Heide ist wird sie verbuschen.
    Keiner kann die mehr sehen, weil sie nicht mehr da ist.
    Viele verdienen kein Geld mehr.
    Wer haftet für dieses Szenario?
    Hurra Wolf ! Willkommen Armut der Touristenregion !

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