Widerstand in Eimke formiert sich



Der Bürgerunmut in der Westregion Uelzens wächst. In den Gemeinden Eimke, Ellerndorf, Dreilingen und Wichtenbeck zeigt sich gerade ein massiver Widerstand gegen
die geplante Y-Alternative „Ashausen-Unterlüß“ der Deutschen Bahn.

Der Protest richtet sich dabei besonders gegen die Tatsache, dass der geplante Streckenverlauf der Bahn die Dörfer der Gemeinde Eimke in einem zirka 800 Meter breiten und 15 Kilometer langen Korridor zwischen der neuen Hochgeschwindigkeits-Bahntrasse im Osten und dem bereits bestehenden Schießplatz im Westen einengen würde.

Neben dem Verlust der Bewegungsfreiheit werden durch die untersuchte Strecken-Variante auch negative Auswirkungen auf den Naturhaushalt und auf den für die Heide-Region so wichtigen Tourismus sowie ein Wertverlust der Häuser und Grundstücke aufgrund von Lärmbelästigung und einer Zerschneidung der Landschaft befürchtet.

Bekleidet mit roten Warnwesten, die das Logo der Eimker Bürgerinitiative gegen die geplante Neubau-Trasse tragen, haben engagierte Eimker Bürger daher in diesen Tagen zahlreiche Plakate an den Laternenmasten im Ort aufgehängt und großformatige Protest-Plakate an den Straßen aufgestellt. Die Forderung lautet: “Keine Mauer durch unsere Heide!“

Und das ist erst der Anfang: Die Eimker Bürgerintitative kämpft für den Erhalt der Lebensqualität in ihrer Gemeinde. Nähere Informationen zu den Protest-Aktionen in Eimke im Internet unter: www.kein-eimker-korridor.de.

Und noch ein Veranstaltungshinweis: Am 25. September 2014 wird in der Stadthalle in Uelzen ab 18:00 Uhr eine Informationsveranstaltung der Bahn zum Thema stattfinden. Wir freuen uns auf eine rege Bürgerbeteiligung!

Tatjana Lüning

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1 Kommentar


Ivan
09/24/14

Danke für den Artikel. Hier in LG bekommt man nur spärliche Infos.
Ich bin am 25.09. auf jeden Fall dabei

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