Vun de groote Politik 04/2014



Ok düssen Maand is de Ukraine jümmers noch Thema; de Russenfürst hölt de Welt in Aten und to´n Narren as in de beste Tied vun „Küllen Krieg“.

Se belabert wat in eere Diplomatenkrings und denn kieken se in de Kameras und vertellen, wat se doch för dulle Kerls sind, dat se dat wedder so fein utbaldowert und henkreegen hebbt – nur dörch eer ümsichtiget Todoon und Verhandlungsgeschick hebbt se de Welt wedder wohren kunnt. Und so sünnt se sik in eere Herrlichkeit.

Twee Dagg loter fangt se denn dat Schümpen und Lamenteeren an – de annern holn sik nich an de Afsprooken; de wüllt gor keene friedliche Lösung – und denn geiht dat Säbelrasseln wedder los – oder wieter, denn eentlich rasselt se jo all de ganze Tied.

Und denn givt jo ok noch Fruu Ashton! – Wokeen is dat denn!?

Tja, Lüüd, dat is de „Butenministerin“ vun de EU. De hett een eegen Behörden-Apparat bi de EU inricht – kust nur fievhunnert Millionen € in´t Johr! De döff jümmer ran, wenn dat för de Butenministers vun de Mitgliedsstaaten keen grooten Blumenpott to gewinnen givt und se dat Thema eentlich ni wirklich interessieren deit. Dorüm kümmt se nu in de Ukraine nich so wirklich to´n Insatz…

Düsse Behörde is so unwichtig as de EU-Verordnung öber de Krümmung vun de Bononen oder de Mindestdörchmeter vun de Appeln, aver se is dor- und kust und kust, avers wat sünd schon een poor hunnert Millionen!? Man mutt doch dat groote Ganze in Oog hem!! – Ganz ehrlich, dat ward Tied, dat se mol´n Verordnung beslüten, de regelt, dat de Penunzen örntlich insett ward – aver dat geiht jo nich, denn mütten se sik jo sülm weggbeslüten. Und dat wüllt se jo all nich wirklich, bi dat Geld, wat se dor kreegen!

Viellicht hölpt dat jo´n beeten, wenn man doch to de EU-Wohl geiht. Wenn dor veele mitmooken, waken se doch noch op und fangt viellicht dat Denken för de Börgers an. Wi wüllt de Hoffnung doch noch nich opgeben, oder!?

Lett jüm ni argern – bit to´n nächsten Mol
Niels

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Andreas Paschko (ap)


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