Saisonende in Stadensen

Nach einer nicht ganz einfachen Saison hat inzwischen auch das Sommerbad in Stadensen seine Pforten geschlossen. Die Einschnitte durch die Corona-Pandemie haben dem kleinen Bad im Süden des Landkreises wahrlich zugesetzt. Denn der Betrieb des Bades hier erfolgt komplett in privater Hand durch den Trägerverein Interessengemeinschaft Sommerbad Stadensen e. V. (ISO). Die verantwortlichen Vorstandsmitgliederhatten sich im Vorfeld lange den Kopf darüber zerbrochen, ob und wie die Aufnahme des Badebetriebes unter Beachtung aller Auflagen überhaupt möglich ist. Jetzt im Nachhinein sind alle froh, dass der Vorstand den Mut aufgebracht hat, den Schritt zur Öffnung des Bades zu wagen.

„Trotz aller Auflagen und Einschränkungen ist uns gemeinsam durch die Unterstützung unserer Mitglieder die Saison 2020 doch gelungen“, resümiert ISO-Vorsitzender Reinhard Wagner. „Die Gäste haben sich an alle Auflagen und Beschränkungen gehalten. Es gab keine besonderen Vorkommnisse und unfallfrei sind wir auch in dieser Saison geblieben.“

Am letzten Badetag Anfang September wurde es im Schwimmbad dann noch einmal richtig bunt. Denn auf das beliebte Klamottenschwimmen als kleines Highlight zum Saisonende wollten die Badbetreiber nicht verzichten. Und da Petrus es an diesem Tag noch einmal gut meinte und die Sonne vom Himmel scheinen ließ, machten sich viele treue Schwimmer ein letztes Mal auf, um ein paar Bahnen zu ziehen, etliche in lustiger oder ausgefallener Verkleidung. Die beiden Fachkräfte Nina Both und Gerd Hübscher belohnten das dann auch, indem sie den Badenden ein vitaminreiches Getränk ins Wasser reichten.

Am Abend folgte dann mit dem Einholen der Fahnen von ISO und DLRG der letzte feierliche Akt, musikalisch begleitet von den Klängen der beiden Bläser Maira und Mika Teichmann. Nach einem abschließenden Stadensener Badeschluck machten sich die Gäste dann auf den Heimweg.

Doch nach der Saison ist vor der Saison. Neben den erforderlichen Einwinterungsarbeiten sind bereits erste Arbeitseinsätze geplant. Neben den üblichen Pflegearbeiten werden verschiedene Maßnahmen zur weiteren Aufwertung des Geländes durchgeführt. So müssen die Spielgeräte aus dem Leader-Projekt noch aufgestellt werden, dies war coronabedingt bisher nicht möglich. Auch soll noch eine weitere Open-Air-Umkleide auf dem Gelände aufgebaut werden. Und die Vorbereitungen für die große Feier zum 20-jährigen Jubiläum der ISO im nächsten Jahr gehen in die heiße Phase.

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