Rätselhaftes, unbekanntes Äthiopien



Anne Schorling berichtet über das Land mit 13 Monaten Sonnenschein

ffr Uelzen. Etwa 83 Millionen Menschen leben dort, etwas mehr als in Deutschland, aber es ist annähernd dreimal so groß: Äthiopien. Das zehntgrößte Land Afrikas liegt in der weltweiten Armuts-Statistik auf dem 169. von 177 Plätzen. Mag Äthiopien, das „Dach Afrikas“, auch wirtschaftlich arm sein, so verfügt es über eine facettenreiche Landschaft: Tiefe, teilweise unter dem Meeresspiegel liegende Täler, Urwälder, öde Salzwüsten, die von Elefanten und Giraffen bevölkerte Savanne und Hochgebirge mit dem Ras Dashen Terara (4620 m) als höchster Erhebung. Die Hauptstadt Addis Abeba („Die Neue Blume“) liegt auf 2400 m Höhe.

Am Mittwoch, 22. April 2015, wird Anne Schorling in der Vinothek ,Gutenberg‘, Rademacherstraße 11 in Uelzen, über Äthiopien sprechen, das Land mit den 13 Monaten Sonnenschein. Doch nicht nur sprechen wird Anne Schorling, sie wird auch Bilder zeigen von diesem Land, das ihr fast schon zur zweiten Heimat geworden ist. Und sie wird über Wilhelm Georg Schimper reden, den Pionier der botanischen Erforschung Äthiopiens, ohne den es dort keine Kartoffeln gäbe.

Anne Schorling, geb. 1950, wuchs in Hansen auf und besuchte die Schulen in Uelzen. Sie studierte Sozialwissenschaften in Göttingen. Von 2003 bis 2009 arbeitete sie in der Hauptstadtverwaltung von Addis Abeba, hatte als erste „weiße Frau“ einen Arbeitsvertrag direkt mit dem Bürgermeisteramt. 2013-2014 bildete sie dort die ersten sieben „Assessoren für Bürgerbeteiligung“ aus. Auch in diesem Jahr ist sie bereits für etliche Wochen dort, kommt erst Mitte April wieder zurück und bringt ein Quantum Neuigkeiten mit.

Der Vortrag „Wer brachte wann die Kartoffel nach Äthiopien?“ am 22. April 2015 wird von „Bildung trifft Entwicklung – Regionale Bildungsstelle Nord“ unterstützt. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei – Spenden werden nicht zurückgewiesen …

Folkert Frels

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