„Olympia 2024 in Hamburg eine Riesenchance für unsere Region!“



„Wir wollen Olympia 2024 in Hamburg!“ Mit diesem Bekenntnis und voller Zuversicht unterstützen die elf Landräte des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg die Bewerbung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für Hamburg als Austragungsort der Sommerspiele 2024.

Nach einem Treffen mit seinen Kollegen in Trebel (Landkreis Lüchow-Dannenberg) erklärte Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume am Mittwoch (22. April): „Die Spiele sind eine Riesenchance für die Region. Nicht nur für Sportbegeisterte aus dem Hamburger Umland würde mit den Olympischen Spielen in der Hansestadt ein Traum wahr.“

Die internationalen Wettkämpfe seien erfahrungsgemäß Ansporn für den Breitensport und die Sportvereine in der Umgebung des Austragungsortes. Unstrittig sei auch, dass die Region im Umfeld einer Olympiastadt kurzfristig, aber auch auf lange Sicht, davon profitiere, dass die Welt auf die Region schaut, meinen die Landräte. Dass eine derartige sportliche Großveranstaltung einem nachhaltigen Konjunkturprogramm gleichkommt und die Verkehrsinfrastruktur stärkt, beweise das Beispiel London: Die Sommerspiele 2012 hatten dort 13.700 Aufträge für Unternehmen mit einem Gesamtvolumen von über drei Milliarden Euro ausgelöst. Gewinner waren überwiegend kleine und mittlere Betriebe.

Blume: „In den nächsten zwei Jahren bis zur endgültigen Entscheidung über den Austragungsort der Spiele 2024 durch das Internationale Olympische Komitee müssen wir alles tun, damit Hamburg Austragungsort wird. Eine solche Veranstaltung in Hamburg ist eine einmalige Chance, die Konjunktur und Infrastruktur in der niedersächsischen Nachbarschaft der Hansestadt in Schwung zu bringen.“ Die Region südlich von Hamburg könne Gäste und Sportler der Olympischen Spiele beherbergen, Trainingsstätten für die Wettbewerbsteilnehmer bieten und das kulturelle Programm der Spiele bereichern, sind sich die Landräte sicher.

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