Neues Kreishaus: „Tag der offenen Tür“ stößt auf starkes Interesse

Hunderte Besucherinnen und Besucher haben beim „Tag der offenen Tür“ die Gelegenheit genutzt, sich selbst vor Ort ein Bild vom neuen Uelzener Kreishaus zu machen. Als sich um 13 Uhr das Hauptportal des neuen Gebäudes öffnete, hatten sich vor dem Eingangsbereich bereits zahlreiche Interessierte eingefunden, um im Rahmen aufeinanderfolgender Führungen die neuen Räumlichkeiten der Kreisverwaltung kennenzulernen.

Die Gäste konnten dabei nicht nur einen Blick in das Büro von Landrat Dr. Heiko Blume werfen, sondern zum Beispiel auch die Kfz-Zulassungsstelle besichtigen. Aber auch solche Bereiche, die üblicherweise nicht für Publikumsverkehr vorgesehen sind, standen den Besucherinnen und Besuchern an diesem Tag offen. So auch die neue Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle im dritten Stock, die sich noch im Aufbau befindet und im März 2023 ihren Betrieb aufnehmen soll. Bis dahin sitzen deren Mitarbeitende noch im alten Kreishaus an der Veerßer Straße.

Neben den Führungen gab´s weitere interessante Einblicke – zum Beispiel in die Chronologie der Bauarbeiten, die mittels einer Fotoausstellung im Foyer des neuen Kreishauses dargestellt wurde. Und nicht zuletzt durften die Gäste sich nach einem kleinen Imbiss auch noch Literatur zum Landkreis sowie kleine „Giveaways“ kostenlos mit nach Hause nehmen.

Bereits am Vormittag hatte Landrat Dr. Heiko Blume im Rahmen einer Feierstunde das neue Kreishaus offiziell eingeweiht. Unter den Gästen befanden sich nicht nur viele Mitglieder des aktuellen Kreistages, sondern auch ehemalige Kreistagsabgeordnete und Verantwortliche der Kreisverwaltung, die an den entscheidenden Beschlüssen zum Neubau mitgewirkt bzw. diese vorbereitet und umgesetzt hatten.

„Glückwunsch uns allen zu diesem neuen Kreishaus mit modernen Arbeitsplätzen. Schön, dass Zeit- und Kostenplan fast exakt eingehalten wurden“, begrüßte der Landrat seine Zuhörerinnen und Zuhörer. Als schöne Geste für den Zusammenhalt des Landkreises mit seinen Gemeinden bezeichnete Blume deren Namensnennung auf den Außenlamellen des neuen Gebäudes. Im Anschluss rief der Landrat nochmals die Entstehungsgeschichte des Neubaus in Erinnerung – von den ersten Wirtschaftlichkeitsberechungen an bis hin zur Schlüsselübergabe. „Es war ein langer Weg, der sich aber zweifellos gelohnt hat“, so Blume. Seinen ausdrücklichen Dank richtete der Landrat in diesem Zusammenhang an die politischen Entscheidungsträger, den ehemaligen Baudezernenten Frank Peters und den ehemaligen Ersten Kreisrat Uwe Liestmann sowie an alle derzeitig Verantwortlichen der Kreisverwaltung und des Gebäudemanagements. Dank gebühre darüber hinaus natürlich auch dem bauausführenden Unternehmen und den Architekten.

Im Gegensatz zum alten Kreishaus biete das neue Kreishaus eine offene, helle und einladende Atmosphäre, in der auch mobiles Arbeiten möglich sei. Beim Bau habe man die Berücksichtigung der sogenannten neuen Arbeitswelten stets im Blick gehabt. So sei zum Beispiel projektbezogene Teamarbeit jetzt viel leichter umsetzbar. Und auch sogenannte Treffzonen seien im Hinblick auf die neuen Arbeitswelten verwirklicht worden. In diesem Zusammenhang dankte Blume auch dem Personalrat für dessen Anregungen und die gute Zusammenarbeit.

Volker Becker, stellvertretender Personalratsvorsitzender, würdigte anschließend in einer kurzen Laudatio ebenfalls die konstruktive Zusammenarbeit. Der wichtigste Punkt sei aus seiner Sicht, dass nahezu alle Kolleginnen und Kollegen wieder unter einem Dach arbeiten könnten. „Das trägt neben den modern ausgestatteten Arbeitsplätzen dazu bei, dass Wege schneller gegangen und so die Dienstleistungen der Kreisverwaltung effizienter angeboten werden können“, so Becker.

Kreistagsvorsitzender Dr. Günther Graf bezeichnete den Kreishausneubau als Glücksfall für den Landkreis. Die Entscheidung, einen Generalunternehmer mit dem Neubau zu beauftragen, sei ein kluger Entschluss gewesen. Auch der Zeitpunkt für einen solchen Neubau habe sich aufgrund günstiger Zinsen, problemloser Materialbeschaffung und einer ausreichenden Personaldecke im Bauwesen als richtig erwiesen. Nun könne das neue Kreishaus als moderne Verwaltungszentrale auch dazu beitragen, den Landkreis in Zeiten des Fachkräftemangels als einen noch attraktiveren Arbeitgeber zu positionieren.

Zum Abschluss des offiziellen Teils richtete Karl-Heinz Günther, stellvertretender Bürgermeister der Hansestadt Uelzen, Grußworte an die Anwesenden. Die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung benötigten gute Arbeitsbedingungen, um Angelegenheiten der Bevölkerung zügig und engagiert bearbeiten zu können. „Dazu bietet dieses wundervolle, moderne, zeitgerechte und schlichte Verwaltungsgebäude die besten Voraussetzungen“, so Günther.

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