Leserbrief zur Samtgemeinderatssitzung

Leserbrief zur Samtgemeinderatssitzung am 01.11.2012 in Suderburg

„Ich bin gegen die Einheitsgemeinde und gegen die Fusion mit Uelzen“ war die klare Aussage des Eimker Bürgermeisters Dirk-Walter Amtsfeld. Dreilinger und Niebecker Bürgerinnen und Bürger erkennen dagegen immer deutlicher, dass sie auf eine starke Gemeinde angewiesen sind, um mit der Solidarität einer größeren Verwaltungseinheit die derzeitigen Infrastrukturprobleme (z.B. Breitbandversorgung) zu lösen und die Zukunftsfähigkeit der randständig benachteiligten Dörfer zu erreichen.

Bereits bei der Kommunalwahl im September 2011 signalisierten hier die Wählerinnen und Wähler mit etwa 70% ihrer Stimmen die Bereitschaft, sich auf den Weg zur Einheitsgemeinde zu machen oder wenigstens über die Vor- und Nachteile eine sachliche Auseinandersetzung zu führen. Mit dem Eimker Ratsbeschluss vom 24. Mai 2007 wird aber „..die Bildung einer Einheitsgemeinde…sowie eine weitere Diskussion dieser Kooperationsform abgelehnt“.

Die Meinung der Dreilinger und Niebecker wird im Rahmen weiterer Überlegungen zu dringend erforderlichen Veränderungen der kommunalen Verwaltungsstrukturen keine Berücksichtigung finden, und die Gespräche mit der Stadt sind bei der Haltung des Eimker Bürgermeisters reine Zeitverschwendung.

Schade! Im Vorfeld festgelegte Entscheidungen, die neue Erkenntnisse nicht zulassen und ergebnisoffenes Ringen um die beste Lösung verhindern, werden auch die Bildung der Stadtregion Uelzen sehr erschweren oder sogar verhindern – leider, denn nicht nur für uns Dreilinger und Niebecker sehe ich wesentlich mehr Vor- als Nachteile.

Wilhelm Johannes

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