Landrat würdigt ökologisch bedeutsames Großprojekt

Um sich vor Ort persönlich einen Eindruck von einem für den Landkreis Uelzen bedeutsamen
ökologischen Großprojekt zu machen, hat Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume gemeinsam mit
Klosterkammer-Präsident Hans-Christian Biallas Waldflächen der Revierförsterei Niebeck
besichtigt – einem im Südwesten des Landkreises Uelzen gelegenen Waldgebiet.
Dort haben die „Klosterforsten“, Forstbetrieb der Klosterkammer Hannover, seit Ende des
Jahres 2017 unter der Leitung von Frank Hagen, dem Leiter der „Klosterrevierförsterei
Niebeck“, rund 100.000 Eichen neu angepflanzt. Auf einer Fläche von insgesamt zehn Hektar
bieten nun die heranwachsenden Bäume einen sehenswerten Anblick.
Bei der Anpflanzung handelt es sich um eine Ausgleichsmaßnahme für eine bauliche
Maßnahme der Klosterkammer in der Stadt Goslar. Biallas betonte, dass es hier durch das
Zusammenwirken der Landkreise Uelzen und Goslar gemeinsam mit der Klosterkammer
gelungen sei, den nach Wald- und Naturschutzrecht notwendigen Ausgleich auf Flächen der
Klosterforsten im hiesigen Naturraum zu schaffen.
Zusammen mit Stefanie Grevelhörster, Betriebsassistentin des Klosterkammerforstbetriebs,
konnten sich Blume und Biallas vom Ausmaß und dem bisherigen Verlauf der Maßnahme
überzeugen. Rund 150 Tier- und Pflanzenarten sind zwingend auf die Eiche angewiesen, so
Grevelhörster während der Stippvisite. Darunter seien zahlreiche Insekten ebenso wie Vögel,
Pilze, Bakterien und eben auch viele pflanzliche Organismen.
Blume zeigte sich beeindruckt: „Wald ist eben nicht nur für das Wohlbefinden und die
Lebensqualität der Menschen im Landkreis Uelzen – egal ob Einheimische oder Touristen – von herausragender Bedeutung, sondern für die Natur insgesamt“, so der Landrat. Vor diesem Hintergrund freue er sich besonders über die große Aufforstungsaktion der Klosterkammer, für
die er sich bei allen Verantwortlichen ganz herzlich bedanke.

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