Krankenhausneubau in Bad Bodenteich nimmt wichtige Hürde



Der Krankenhausplanungsausschuss des Landes Niedersachsen hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 22. Februar 2017, beschlossen, den Antrag der „MediClin Seepark Klinik“ in Bad Bodenteich auf Förderung eines Krankenhausneubaus für Psychosomatische Medizin zu priorisieren. Das bedeutet, dass die Klinikverantwortlichen nunmehr in die konkreten Planungen zur Bestimmung der förderfähigen Kosten zur Realisierung des Bauvorhabens mit der Oberfinanzdirektion in Hannover und dem Sozialministerium eintreten.

Dieser für den Landkreis Uelzen sehr positiven Entscheidung sind unter anderem mehrere Gespräche vorausgegangen, die Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume und Ulrich Fernim, kaufmännischer Direktor der „MediClin Seepark Klinik“, mit Jörg Röhmann, Staatssekretär im Sozialministerium, führten. Dabei wurden neben den medizinischen Aspekten insbesondere auch die wirtschaftlichen und strukturellen Vorteile, die die Schaffung von mehr als 60 zusätzlichen Arbeitsplätzen in Bad Bodenteich für den Landkreis hat.

„Ich freue mich riesig, dass das Projekt diese wichtige Hürde genommen hat. Damit ist eine wichtige Voraussetzung geschaffen, dass der Neubau auch tatsächlich verwirklicht werden kann. Mit überaus positiven Folgen nicht nur für den Süden des Landkreises, sondern für den gesamten Landkreis Uelzen. Insbesondere auch im Hinblick auf die Entwicklung unserer Region als Gesundheitsregion“, so Blume in einer ersten Reaktion.

Begeistert äußern sich auch Ulrich Fernim und Chefärztin Sabine Zahn angesichts der jetzt getroffenen Entscheidung: „Wir freuen uns natürlich insbesondere für unsere Patienten und Mitarbeiter, aber ebenso für den Landkreis, dessen Zukunftsfähigkeit als Gesundheitsstandort durch diesen Beschluss sicherlich einen enormen Schub bekommt“, so Fernim. Und Sabine Zahn ergänzt: „Mit dieser Entscheidung werden wir uns an die Spitze der Entwicklung in der Psychosomatik zur Behandlung von Essstörungen setzen. Wir werden mit Hilfe der neuen Räumlichkeiten unsere innovativen Behandlungskonzepte weiter verbessern.“

Sobald der Neubau zur Verfügung steht, soll der Rehabilitationsbereich im Bestandsgebäude erweitert werden. Hierzu besteht laut Fernim großer Bedarf. Bisher hätten aufgrund der begrenzt zur Verfügung stehenden Bettenkapazitäten nicht alle Patientenanfragen positiv beantwortet werden können. Dies soll sich nun möglichst schnell ändern.

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