Konzert „Heideklänge“ – eine musikalische Reise



Tourismusverein Suderburger Land lud zum Konzert „Heideklänge“

Der Abend begann mit Mozart und endete so schön und besinnlich mit einem gemeinsam gesungenen Lied zur Nacht: Die „Heideklänge“ waren wieder angesagt und bescherten Müllers Gasthaus in Suderburg einen voll besetzten Saal und den Organisatoren vom Tourismusverein Suderburger Land begeisterte Gäste.

Drei Chöre gestalteten das Traditionskonzert in diesem Jahr, der Gemischte Chor „Frohsinn“ aus Hösseringen, der Gesangverein „Heiderose“ aus Standensen, beide unter der Leitung von Walter Schlothane, sowie der Männergesangverein „Concordia“ aus Wrestedt unter der Leitung von Mathias Wegener.
Die Moderation oblag Alfred Meyer, der mit Geschichten aus der Region, Scherzen und kleinen Anekdoten unterhielt und auf seine unnachahmliche Weise den Bogen zu den Gästen schlug. Nur der angekündigte Walzer mit einer Dame aus dem Publikum musste entfallen. Dafür sprang die neue Vorsitzende des Tourismusvereins, Christine Kohnke-Löbert in die Bresche und legte mit ihrem Vorgänger zum „Walzergefühl“ von Schostakowitsch mit dem Gesangverein „Heiderose“ eine flotte Weise aufs Parkett.

Die Sängerinnen und Sänger der drei Chöre unternahmen mit ihren Gästen eine musikalische Reise quer durch Europa und durch den Tageslauf. So bildete das „Morgenrot“ nach Mozart den Auftakt, anschließend gaben sich die „Alten Säcke“ vom MGV „Concordia“ die Ehre, wobei sie bewiesen, dass sie trotz „Falten, fehlender Haare und wachsendem Bauch“ noch super singen und darüber hinaus sogar „Über den Wolken“ schweben können, wenn es sein muss. Es musste, denn der Ohrwurm von Reinhard Mey ist einfach zu schön zu hören. Und auch als Seeleute und Piraten machten die Concordisten eine gute Figur.

Chorleiter Mathias Wegener, der den Abend trotz Erkrankung mit Temperament und Charme gestaltete, erinnerte an frühere Zeiten, als „Halunken wie Trinker und Sozialdemokraten“ nichts im Chor zu suchen hatten. Ob Kollege Walter Schlothane deshalb in seinen Fußstapfen ins Stolpern kam? Er fing sich aber schnell und reiste mit dem Hösseringer Chor schnurstracks nach Schweden, in die ungarische Puszta und in die Schweiz, wo nach der Anstrengung eine Einkehr „Im Krug zum grünen Kranze“ gerade recht kam. Dann wurde es gruselig: Die Heiderosen luden zur „Geisterstunde“ mit Schreckmoment. Zum Schluss wurde es mit dem Gefangenenchor aus „Nabucco“ nachdenklich und mit funkelnden Sternen endete ein schöner Abend.

Tourismusverein Suderburger Land
Christine Kohnke-Löbert

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