Haushalt 2014 für die Samtgemeinde Suderburg beschlossen



Bereits zum 2. Mal befasste sich der SG-Rat in diesem Jahr mit der Aufstellung und Beschlussfassung des Haushaltsplanes. Anfang des Jahres wurde der Haushalt 2013 beschlossen – jetzt bereits der neue Haushalt für das Jahr 2014.

Erstmals ist es also gelungen, den Haushalt für das Folgejahr noch im laufenden Jahr zu beschließen. Dafür wurde der Verwaltung von allen Fraktionen ein großes Lob zugesprochen. In den Ausführungen der Fraktionsvorsitzenden Wilhelm Schröder (CDU), Wolfgang Hahnemann (SPD), Hans-Hermann Hoff (Grüne) und Dierk Pellnath (WSL) kamen aber auch die Hinweise auf den erstmals nach langer Zeit wieder möglichen Haushaltsausgleich mit Überschuss (rd. 64.000 EUR), der Abbau von Liquiditätskrediten durch die Entschuldungshilfe des Landes Niedersachsen und die Reduzierung des Investitionsaufwandes auf einen Minimalbetrag von rd. 73.000 EUR nicht zu kurz.

SG-Bürgermeister Friedhelm Schulz hob in seiner Haushaltsansprache hervor, dass es durch die erreichte Eigenentschuldung möglich geworden sei, über alle örtlich wichtigen Angelegenheiten – wie z.B. Abwasserreinigung, Schulangelegenheiten, Kindertagesstätten, Verwaltung – aber auch Steuern, Gebühren, Bestattungswesen uvm. selber zu befinden und zu entscheiden. Er verglich dieses Resultat anstrengender Arbeit vieler Beteiligter mit einer Operation am offenen Herzen, bei der ein Patient operiert wurde, dessen Ableben viele bereits vor Augen hatten.

Der Rat der Samtgemeinde Suderburg hatte in seiner Haushaltssitzung über rd. 5 Mio. EUR Finanzvolumen im SG-, Abwasser- und Bauhofhaushalt 2014 zu beschließen. Von der Verwaltung wurde dabei eine Senkung der SG-Umlage um 3%-Pkt. vorgeschlagen. Stolz ist die Verwaltung auch darauf, dass die Samtgemeinde Suderburg die Suderburger Schuldenbremse bereits 2014 angezogen hat. Die Samtgemeinde tilgt bereits mehr Schulden als sie neu aufnimmt. Und: Es wird sogar eine Deckungsreserve für unvorhergesehene Mehrausgaben bzw. Mindereinnahmen bereitgestellt.

Nicht berücksichtigt wurde auch in diesem Jahr das von der SPD-Fraktion beantragte Konzept über die Untersuchung aller Abwasserkanäle im OT Suderburg. Hierfür hätten allein 100.000 EUR bereitgestellt und durch höhere Abwassergebühren aufgefangen werden müssen. Ebenso fand der Antrag des VfL Suderburg, zukünftig nicht mehr mit einer Kostenbeteiligung für das Sportzentrum Suderburg belastet zu werden, keine mehrheitliche Zustimmung.

Für die folgenden Jahre muss laut Friedhelm Schulz die Devise lauten:
- Schulden minimieren
- Energieverbräuche optimieren
- Ohne neue Schulden investieren
- Externe Kostentreiber kritisieren und ….
- wo es passt kooperieren !

Das letztendliche Abstimmungsergebnis freute SG-Bürgermeister und Kämmerer Friedhelm Schulz sehr: einstimmig!

Ihr Friedhelm Schulz, SGB

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