Eimke – Granate beim Pilze sammeln gefunden



Polizei warnt vor falsch verstandener Sammelleidenschaft

Eimke/Uelzen. Bereits am vergangenen Sonntagnachmittag, 22.09.2013, wurde der Polizei von einem Uelzener Bürger über den Notruf der Fund einer Granate gemeldet. Der 49 Jahre alte Mann gab an, dass er die Granate in den Vormittagsstunden beim Pilze sammeln in einem Wald bei Eimke gefunden habe. Dann entschied er sich, die Granate in den Kofferraum seines Pkw zu laden, um sie zu seiner Wohnung nach Uelzen zu bringen.

Der 49jährige wollte die Granate als Dekoration verwenden, bekam an seiner Wohnung dann jedoch Bedenken und verständigte die Polizei. Die hinzu gerufenen Delaborierer des Landeskriminalamtes Niedersachsen identifizierten das Geschoss als Natogranate. Es handelte sich um eine scharfe Granate. Mit dem Ziel der ordnungsgemäßen Vernichtung wurde sie durch die Delaborierer abtransportiert.

Die Polizei weist hiermit nochmals auf die erhebliche Gefahr für Leib oder Leben durch aufgefundene Munition oder Granaten hin. Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte sich darauf besinnen, derartige Gegenstände NICHT anzufassen oder zu bewegen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann das Verbringen von Munition, Granaten oder Waffen sogar ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz oder Waffengesetz darstellen und ein Strafverfahren nach sich ziehen.

Deshalb sind derartige Fundsachen umgehend den zuständigen Behörden zu melden.

Polizeiinspektion Lüneburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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