Es ist noch zu früh Entwarnung zu geben…

„Es ist noch zu früh Entwarnung zu geben“, so die Polizei in der Region. Auch wenn insbesondere in der Region Nord-Ost-Niedersachsen ein positiver Trend bei den Coronavirus-Infektionszahlen festgestellt werden kann, sind wir noch lange nicht über den Berg. „Wir freuen uns, dass ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger die gemeinsamen Anstrengungen zur Bekämpfung der Pandemie so solidarisch und vorbildlich unterstützt“, jedoch hat das letzte Wochenende mit bestem Frühlingswetter auch gezeigt, dass die Kontaktbeschränkungen und Abstandregelungen nicht überall eingehalten wurden.

Auch im Hinblick auf die kommenden Osterfeiertage wird die Polizei mit Unterstützung von Beamten der Lüneburger Bereitschaftspolizei in allen drei Landkreisen der Region präsent sein und die Regeln der #sozialenDistanz sowie die Gebote des Kontaktverbotes kontrollieren.

„Verhalten Sie sich so, dass die Polizei nicht einschreiten muss! … ist unser Wunsch für die kommenden Tage.“

Auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes können bei Ordnungswidrigkeiten Bußgelder von bis zu 25.000 Euro sowie im Falle von Straftaten Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahre drohen. Ein entsprechender Bußgeldkatalog für Niedersachsen tritt zeitnah in Kraft.

Keine Ausflüge zu Ostern

Gutes Wetter könnte die Menschen am Wochenende zu Ausflügen verleiten. Verzichten Sie dieses Jahr auch diese Osterausflüge. Das Land hat durch seine Rechtsverordnung den Tagestourismus stark eingeschränkt. Zudem wird es auch in unserer Region für einzelne Zielorte auch Verbote und Sperrungen geben. „Bitte lassen Sie auch zu Ostern alle Sorgfalt walten und bleiben Sie zu Hause!“

Kontrollen und Sperrungen an der Elbe/Region Hitzacker (Lüchow-Dannenberg)

Nachdem am vergangenen Wochenende insbesondere der Marktplatz und die Stadtinsel Hitzacker gut besucht wurden, planen Samtgemeinde Elbtalaue und Landkreis Lüchow-Dannenberg für die kommenden Tage aktuell Beschränkungen. Nachdem im Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern bereits seit Längerem strenge Kontrollen erfolgen, hatte es einen unerwarteten „Verdrängungseffekt“ gegeben. Motorradgruppen, die sonst auf der anderen Elbseite unterwegs gewesen wären, haben am vergangenen Wochenende verstärkt die hiesige Elbuferstraße genutzt. Die Polizei kündigte schon jetzt an entsprechende Sperrungen und auch das seit Jahren geltende Durchfahrtsverbot an Sonn- und Feiertagen der Elbuferstraße konsequent zu überwachen.

Die Ordnungshüter bedanken sich schon jetzt für die Einsicht und das vorbildliche Verhalten aller die dazu beitragen, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen.

Polizeiinspektion Lüneburg
Pressestelle

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