Die WSL, Flüchtlinge/Asylbewerber und der Wolf



In der Samtgemeinde Suderburg beherrschen derzeit zwei Themen den Tagesalltag. Wie gehen wir mit den angekündigten Flüchtlingen / Asylbewerber um und was kann / muss in Sachen Wolf seitens der Samtgemeinde unternommen werden?

Flüchtlinge/Asylbewerber in der Samtgemeinde Suderburg
Bisher halten sich nur eine kleine Anzahl Flüchtlinge bzw. Asylbewerber in der Samtgemeinde auf. In Bohlsen sind es fünf und in Suderburg lediglich ein Asylbewerber. Letzterer hat sich in Suderburg voll integriert und konnte schon einen kleinen Freundeskreis aufbauen. Er arrangiert sich in der Kirchengemeinde und macht sich dort nützlich. Also ein vorbildlicher Asylbewerber. Wie viele Flüchtlinge Suderburg zugewiesen werden ist noch nicht entschieden. Man spricht von bis zu Hundert. Zuständig ist der Landkreis Uelzen, dieser übernimmt auch vorläufig die Kosten und „hofft“ auf eine vollständige Kostenübernahme durch Bund und Land. Die Samtgemeinde ist für Bereitstellung adäquater Unterbringungsmöglichkeiten zuständig. Diese werden dann dem Landkreis zur Miete angeboten.
Das Thema kann und darf also nicht nur von Verwaltung und Politik angegangen werden, die Bevölkerung ist mit einzubeziehen! Und das rechtzeitig!
Wo bringen wir die Menschen unter und wie?
Wie können sich Vereine, Verbände, Kirche, Ehrenamtliche einbringen?

Eine Menge Fragen also, die im Vorwege geklärt sein müssen. Die WSL plant einen „runden Tisch“ mit den entsprechenden Mandatsträgern und Ansprechpartnern.
Die Verwaltung wird rechtzeitig eine Infoveranstaltung durchführen. Panikmache ist derzeit der falsche Weg. Vielmehr ist Vorausschau und Umsicht angesagt. Gemeinsam werden wir es schaffen.

Ein weiteres Thema ist der Wolf, nicht „Wulf“.
Buchstäblich die wildesten Geschichten in Sachen Wolf machen derzeit in der Samtgemeinde die Runde. Fast täglich berichtet die Presse, der Landrat hat sich an das zuständige Ministerium gewandt und bittet um Aufklärung usw, usw…

Auch die WSL spricht sich dafür aus, dass das Thema Wolf auf die Tagesordnung gehört. Es darf nicht sein, dass Kindergärten geschlossen, dass Spazierengehen und das Pilzesammeln im Wald von Ängsten beleitet, und die Nutztierhalter bei entsprechenden Vorkommnissen im Regen stehen gelassen werden. Die WSL fordert Aufklärung.
Wer sich umfassend über den Wolf informieren möchte, schaut einfach bei Wikipedia im Internet nach. Dort finden sich entsprechende Zahlen und Fakten über den bösen Wulf äh… Wolf.
Die WSL wünscht allen Lesern einen nicht so kalten Juni. 

Dierk Pellnath, WSL

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