DB-Studie: Unterführung könnte Bahnübergang in Wieren ersetzen

Die Deutsche Bahn hat die Ergebnisse ihrer Machbarkeitsstudie zum Bahnübergang in Wieren, Gemeinde Wrestedt (Landkreis Uelzen), am 8. Mai 2020 Vertretern des Landes, des Landkreises, der Samtgemeinde Aue und der Gemeinde Wrestedt vorgestellt. Danach kann der Bahnübergang in Wieren künftig durch eine Unterführung ersetzt werden. Diese Lösung direkt am Bahnhof Wieren wurde von allen Beteiligten sehr positiv bewertet.

Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann begrüßt das Ergebnis der Bahn-Studie und der darin vorgeschlagenen Troglösung. Schließlich sei mit der Machbarkeit einer Lösung im Ort als Ersatz des bisherigen Bahnübergangs am Bahnhof das wichtigste Kriterium erfüllt, um die nächsten Schritte einer Vereinbarung einzuleiten. Althusmann hatte sich in der Vergangenheit sehr aufgeschlossen gezeigt, an einer der Landesstraßen entlang der Bahnstrecke Uelzen – Stendal einen Bahnübergang durch eine Brücke oder einen Trog zu ersetzen.

In Wieren lässt sich dieses Vorhaben umsetzen, obwohl das Straßenverkehrsaufkommen als moderat zu bezeichnen ist. Anlass für eine Veränderung des Bahnübergangs in Wieren ist die komplizierte Straßenführung im Ort, die zu Rückstauungen auf die Bahnstrecke führen kann.

Auch Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume und Michael Müller, Gemeindedirektor und Samtgemeindebürgermeister, zeigten sich erfreut. „In unseren Gesprächen mit Verkehrsminister Bernd Althusmann haben wir eindringlich auf die Situation in Wieren mit seinen besonders langen Schrankenschließzeiten aufmerksam gemacht“, so Blume. „Die Schaffung einer höhenungleichen Bahnquerung durch eine solche Troglösung im Zuge der Landesstraße ist“, so Müller, „auch zum Beispiel für den Brandschutz und den Rettungsdienst von Bedeutung.“

Im Weiteren geht es nun darum, wie aus Sicht der Gemeinde die konkrete Gestaltung – auch für den Radverkehr und Fußverkehr aussehen soll.

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