Das geht wohl nur in der Gemeinde Gerdau



In Gerdau gibt es bei den richtigen Mehrheiten anscheinend nicht das geringste Hindernis sogar Bürgermeister zu werden.

Mindestens zur jetzt anstehenden Wahl sollte es jeder Wählerin, jedem Wähler noch einmal bewusst werden, wer Stefan Kleuker wählt, wählt einen Lügner.
Zur Erinnerung:

Die Entwidmung der Straße In der Worth in Gerdau konnte vom stellvertretende Bürgermeister 2007 nur auf den Weg gebracht werden, indem er seine Ratskollegen zur Erreichung persönlicher Vorteile schlicht belogen hat.

Da spielt es dann auch fast keine Rolle mehr, dass die Klage der Anwohner gegen die Teil-Entwidmung inhaltlich vor Gericht nie verhandelt wurde, weil die Gemeinde, sprich Otto Schröder und Stefan Kleuker, der Aufforderung des Gerichts auf Klärungen niemals nach kamen. Warum wohl nicht?

Als Herr Kleuker, bei ausgesetztem Verfahren der Anlieger, wohl merkte, dass er damit niemals durchkommen könnte, hat er statt dessen die Gemeinde verklagt mit der wesentlichen Begründung, diese hätte 1983 die Widmung aller Straßen nicht im Amtsblatt bekannt gegeben und natürlich auch nicht die beklagte Straße In der Worth. Die Gemeinde, vor Gericht vertreten durch unseren einjährigen Interims-Bürgermeister, vergaß ganz, dass es vor Gericht üblich ist sich zu verteidigen. Der bisherige Ausgang ist bekannt.

Schon pikant, das heißt, mindestens 80 % aller Straßen in der Gemeinde Gerdau sind nicht gewidmet. Das gilt auch für die Gemeinden Eimke und Suderburg, ebenso für unsere Samtgemeinde. Noch schlimmer, mindestens 15 weiteren Gemeinden im Landkreis war die Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt auch zu teuer. Wozu auch? Liest ja eh keiner.

Ob es wohl bald jemanden gibt, der das Urteil ernst nimmt und sich fragt, auf welcher Basis habe ich eigentlich Anliegergebühren bezahlt? Die fordere ich zurück!

Übrigens Herr Lilje vom Suderburger Bauamt hat das vorsorglich schon einmal für Gerdau ausgerechnet. Die Gerdauer Rücklagen würden gravierend schrumpfen, soviel ist sicher. Die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt noch problemlos mögliche Heilung der ganzen Angelegenheit hat die CDU-Mehrheit im Gerdauer Rat bewusst abgelehnt. Die Berechnungen des Herrn Lilje kannten sie.

Warum eine Widmung für jede(n) wichtig ist, lässt sich im Internet leicht herausfinden.

Werner Bollhorn

 


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