Ausstellungseröffnung 1. Weltkrieg



Ausstellungseröffnung im Kreishaus: „Folgen des 1. Weltkrieges bis heute spürbar“
Vor 100 Jahren brach in Europa der 1. Weltkrieg aus – ein Krieg, der unzähligen Menschen Tod und Leid brachte. Und ein Krieg, dessen Folgen noch bis heute spürbar sind. Daran erinnert eine Ausstellung mit dem Titel „14/18 Mitten in Europa – Die Urkatastrophe des ersten Weltkrieges und ihre Folgen für das 20. und 21. Jahrhundert“, die zurzeit im Uelzener Kreishaus, Veerßer Straße 53, kostenlos zu sehen ist.

Zur Eröffnung konnte Landrat Dr. Heiko Blume nicht nur Vertreter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. als Hauptverantwortlichen der Ausstellung begrüßen, sondern auch viele Kooperationspartner und Sponsoren des Projektes. Unter ihnen Jürgen Roglin vom Deutschen Gewerkschaftsbund, der in seinem Grußwort die gesellschaftliche Verantwortung von Gewerkschaften hervorhob: „Wir haben gemeinsam die Aufgabe, an diese Katastrophe zu erinnern und die Erfahrungen an die jüngere Generation weiterzugeben“, erläuterte Roglin das Engagement des DGB. Vor dem Hintergrund der schrecklichen Erfahrungen beider Weltkriege dürfe Europa sich nie wieder entzweien lassen, so der Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft.

Auch Landrat Dr. Heiko Blume äußerte in seiner Begrüßung die Hoffnung, dass insbesondere jüngere Menschen die Ausstellung besuchen. „Ich würde mich über viele Besucher freuen, besonders aber über junge Menschen wie Sie, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen“, wandte sich der Landrat an rund 20 Zehntklässler des Uelzener Herzog-Ernst-Gymnasiums, die gemeinsam mit ihren Lehrern an der Ausstellungseröffnung teilnahmen. Blume würdigte nicht nur die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, sondern er dankte allen Kooperationspartnern für ihre Beteiligung an dem Projekt.

Anschließend führte Jan Effinger, Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes, in die Ausstellung ein: „Es ist wichtig, in die Geschichte zu schauen, um aus ihr zu lernen“, so sein Fazit. Anhand aktueller Beispiele wie dem derzeitigen Ukraine-Konflikt oder der Situation der Kurden schlug der die Brücke zwischen dem Ersten Weltkrieg und der Jetzt-Zeit. Es gebe nicht wenige solcher Zusammenhänge, die vielen Menschen nicht bewusst seien. „Die Folgen des 1. Weltkrieges sind bis heute spürbar“, so Effinger.

Zur Ausstellung gehören diverse Arbeitsblätter, mit denen sich Schülerinnen und Schüler Inhalte erschließen und diskutieren sowie Einzelaspekte vertiefen können. Sie können auf der Internet-Seite www.volksbund-niedersachsen.de/schularbeit kostenlos bezogen werden.

Die Ausstellung kann noch bis einschließlich Freitag, 19. Dezember 2014, in der 1. Etage des Kreishauses zu den üblichen Öffnungszeiten der Kreisverwaltung besichtigt werden.

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