Aus dem Bürgermeisteramt 03/13



Auch nach einem Jahr Amtszeit gibt es immer noch Pemieren für mich.

So sprach ich erstmals ein Grußwort auf der Jahresversammlung des Suderburger Hegerings. Was sagt man als Bürgermeister ohne Jagdschein der versammelten Jägerschaft? Natürlich hebt man die wirtschaftliche und touristische Bedeutung unserer großen Waldgebiete hervor und damit zusammenhängend die notwendige Regulierung des Wildbestandes. Ohne ehrenamtliches Engagement wäre dies nicht möglich. Ich habe aber auch mein Bestreben nach einem standortgerechten Mischwald geäußert, der mehr Tier- und Pflanzenarten eine Heimat bieten würde. Leider sind unsere Wälder ja überwiegend von großen Nadelholzkulturen geprägt. Hier setze ich auf die neue Landesregierung. Laut Koalitionsvereinbarung soll ja der Umbau von Privatwäldern zu naturnaher Waldbewirtschaftung unterstützt werden.

Nachträglich kann ich noch hinzufügen, dass sich die Jägerschaft sicherlich über mehr ökologisch wertvolle Ackerrandstreifen in unserer Gemeinde freuen würde. Gerade der Hase, deren Population stark zurückgegangen ist, würde davon profitieren. Im Gemeinderat wird dazu demnächst eine Initiative ergriffen.

Auf der Versammlung des Hochwild-Hegerings hat Hans-Jürgen Drögemüller als Stellvertreter das Grußwort für die Gemeinde gesprochen.

Der Besuch der Mitgliederversammlung des VfL Suderburgs hat sich gleich doppelt gelohnt. Ich durfte nicht nur ein Grußwort sprechen, sondern wurde auch noch für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Der Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt, herzlichen Glückwunsch und weiter so nach dem tollen Jubiläumsjahr.

Auch die Karl-Hillmer-Gesellschaft e.V. absolvierte ihre jährliche Beiratsversammlung. Der Vorstand ist offen für die inzwischen schon etablierten Studiengänge Soziale Arbeit und Handel und Logistik. Deren StudentInnen sollen verstärkt angesprochen werden, Mitglied in der Ehemaligen-Vereinigung der Hochschule zu werden. Bisher dominieren hier traditionellerweise die Bau-Wasser-Boden-StudentInnen. Ich kann die Studierenden nur dazu auffordern, für sie ist die Mitgliedschaft kostenlos. Der „Suderburger Ingenieurpreis„, von der KHG initiiert und gesponsert, wird jetzt zum „Suderburger Hochschulpreis„ erweitert, um allen Studierenden eine Teilnahme zu ermöglichen.

Zum Schluss noch ein angenehmes BürgermeisterPrivileg. Im NDR 1 Radio Niedersachsen war nun im Rahmen der Sendung „Ortsnamen vorgestellt„ Suderburg ‚dran‚. Knapp eine Minute hat jeder Bürgermeister Zeit, seine Gemeinde vorzustellen. Versuchen Sie das einmal, gar nicht so einfach, bei der Vielzahl von Engagement in unseren Ortsteilen das Wichtigste herauszugreifen. Ich hoffe, alle HörerInnen waren mit meinen Beitrag zufrieden. Es hat jedenfalls Spaß gemacht, vielleicht sind ja einige Niedersachsen nun neugierig geworden und besuchen uns einmal.

Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes Osterfest mit kräftigem Sonnenschein.

Ihr Bürgermeister Hans-Hermann Hoff

Kontakt: Tel. 05826/8946, hoff.suderburg@t-online.de oder facebook.com/buergermeister.hoff

 

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Hans-Hermann Hoff

Bürgermeister der Gemeinde Suderburg
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Hans-Hermann Hoff veröffentlich in der ZEITUNG und an dieser Stelle einmal monatlich seine Kolumne "Aus dem Bürgermeisteramt".
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Er ist seit 1986 ununterbrochen in Suderburg für die GRÜNEN im Gemeinde- und Samtgemeinderat politisch aktiv. Zusätzlich vertrat er die Bürger der Samtgemeinde 16 Jahre im Kreistag.
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Ende 2011 wurde er mit den Stimmen der politischen "Gegner" von einer Mehrheit zum Bürgermeister gewählt.
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Im Berufsleben ist er als Studiendirektor und Abteilungsleiter an der Berufsbildenden Schule I in Uelzen unterwegs.
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Kontakt: Tel. 05826 8946, hoff.suderburg@t-online.de oder facebook.com/buergermeister.hoff

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