Asyl: Vertrag zur Gemeinschaftsunterkunft Nothmannstraße



Die ehemaligen Räumlichkeiten des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes sowie ein unmittelbar angrenzender Gebäudekomplex in der Uelzener Nothmannstraße werden zu einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber umgebaut. Das entsprechende Vertragswerk ist in der vergangenen Woche unterzeichnet worden. Damit können nun Planungen des Landkreises umgesetzt werden, die Anfang Mai im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt worden waren.

„Es ist wichtig, dass wir dieses Projekt nun verwirklichen können und uns dann ab Herbst eine weitere Unterkunft für Asylbewerber im Landkreis zur Verfügung steht“, so Landrat Dr. Heiko Blume zum erfolgreichen Abschluss der Vertragsverhandlungen.

Die Unterkunft soll ab Oktober zunächst mit rund 80 Asylbewerbern belegt werden, ab Januar 2016 sollen weitere 70 Flüchtlinge dort ein vorübergehendes Zuhause finden.

Der Landkreis mietet den Gebäudekomplex zunächst bis zum 31. Dezember 2025. Eine anschließende Verlängerung des Mietvertrages über dieses Datum hinaus bleibt dem Landkreis als Option erhalten. Bis zum Einzug der Asylbewerber sind bauliche Anpassungsmaßnahmen erforderlich. Die entsprechenden Kosten sind im Mietpreis enthalten.

„In der Gemeinschaftsunterkunft wird es sowohl Flüchtlingssozialarbeit geben als auch einen Hausmeisterdienst und einen Sicherheitsdienst. Damit entsprechen wir nicht nur dem Wunsch zahlreicher Anwohnerinnen und Anwohner sondern auch positiven Erfahrungen, die der Landkreis in diesem Zusammenhang in Bad Bevensen gemacht hat“, ergänzt Blume.

Die Flüchtlingssozialarbeit wird vor Ort durch zwei Vollzeit- oder vier Teilzeitkräfte geleistet, die über entsprechende Qualifikationen und Erfahrungen in der sozialen Arbeit verfügen. Die Hausmeister- und Sicherheitsdienstleistungen sind rund um die Uhr sichergestellt. Der Betrieb sowie die Betreuung der Flüchtlinge wird durch den Uelzener Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes gewährleistet.

Bevor die ersten Asylbewerber in den Gebäudekomplex einziehen, beabsichtigt der Landkreis, allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine öffentliche Besichtigung der Räumlichkeiten zu ermöglichen. Der genaue Termin wird rechtzeitig über die Medien mitgeteilt.

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