Y-Trasse: Vorsichtig optimistisch…

Vorsichtig optimistisch dürfen wir nach langen Sitzungen in den bisher sechs durchgeführten Dialogforen und unzähligen überregionalen Treffen der verschiedenen Bürgerinitiativen und aus diesen Treffen hervorgegangenen Arbeitsgruppen für unseren Bereich positiv in die Zukunft blicken.

Zu den bisher vorliegenden und zu prüfenden Trassenvarianten ist in diesen Arbeitsgruppen, an der auch Vertreter der DB und des MW und der Komunen mitgewirkt haben, eine weitere Trasse entwickelt worden.
Diese Trasse basiert auf der Variante, die ursprünglich von Frau Lühmann ins Gespräch gebracht worden war, jedoch nicht den für eine Umsetzung nötigen Kostennutzungsindex erfüllt.

Die neu erarbeitete Trasse sieht eine Belastung des Suderburger Raumes nicht vor, nein sie entlastet sogar die bestehende Bestandstrecke.

Hier könnt ihr euch diese Trasse, welche ein Ausbau bereits vorhandener Strecken darstellt, anschauen. Die Blau markierten Führungen sind die neu hinzugekommenen Strecken, die unter anderem auch durch die DB ins Gespräch gebracht worden sind. Die Schwarz getrichelten Strecken sind Strecken die auch schon im ursprünglichem Alpha vorhanden waren. Auf der Strecke Lüneburg – Uelzen, auf der ein dreigleisiger Ausbau vorgesehen war, reicht jetzt ein Überholgleis in Höhe Bienenbüttel.

Diese Variante bietet den Vorteil, das sie bereits sukzessive den aufkommenden Gütermehrverkehr schon jetzt mit abfahren kann. Sicherlich müssen auch hier noch erhebliche Baumaßnahmen durchgeführt werden, insbesondere an der sogenannten Amerikalinie. Bei anderen Streckenabschnitten (Elektrifizierung Bremervörde – Rotenburg) sind diese bereits in der Umsetzung.

Trotz alledem muss auch diese neue Variante den geforderten Kostennutzungsindex von mindestens 1 erfüllen. Diese Berechnug wurde bei der Firma BVU, die auch die vorherigen Varianten auf deren Kosten-Nutzen berechnet hat, in Auftrag gegeben. Das Ergebnis bleibt abzuwarten. Außerdem muss diese Variante den entwickelten Kriterien der eingerichteten Arbeitsgruppen entsprechen.

Nichts desto trotz dürfen wir mit unserem Widerstand gerade jetzt nicht nachlassen, denn in trockenen Tüchern ist noch lange nichts! Es kommt immer mal wieder einer „um die Ecke gebogen“, der eine neue Idee hat und meint es besser zu wissen.
Wir arbeiten weiter daran, dass diese Variante (vielleicht noch ein wenig optimiert) ein deutliches Votum im Dialogforum erfährt – und so letztendlich über den Bundestag in den Bundesverkehrswegeplan einfließt.

Vorstand BI Suderburg

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