من أبطال „باب الحارة“ وفاة الفنان مأمون الفرخ – Mamoun Al-Farkh verstorben

اعلنت مصادر إعلامية سورية، يوم الخميس 21 مايو 2020، عن تفاصيل سبب وفاة الفنان مأمون الفرخ الممثل السوري الذي اشتهر قبل سنوات من خلال دوره ( أبو سمير الحمصاني) في مسلسل باب الحارة الدرامي الأشهر عربيا. وأكدت المصادر الإعلامية نقلا عن فنانين أن سبب وفاة الممثل مأمون الفرخ هو تعرضه إلى احتشاء في عضلة القلب خلال اليوم الثامن والعشرين من شهر رمضان، موضحة أنه يبلغ من العمر 62 سنة

Mamoun al-Farkh, einer der bekanntesten syrischen Künstler und Theaterregisseure, starb im Alter von 62 Jahren nach einem stillen Herzinfarkt in der Hauptstadt Damaskus.

Geboren wurde er am 31. Januar 1958 in Damaskus, wo er auch aufwuchs. Nach seiner Schulzeit studierte er am „Higher Institute of Dramatic Arts“ Schauspiel und Musik und erwarb einen Master-Abschluss der Universität für Wissenschaft und Technologie.

Im Mittelpunkt seines Studiums und seiner späteren Arbeit standen immer die Kinder. Er betrieb wissenschaftliche Studien und verfasste Werke über „Kinderpsychologie“ und „Texte für Kinder“. Dabei beschäftigte er sich mit deren Entwicklung und ihren Bedürfnissen.

Noch viel wichtiger als seine Studien, war ihm allerdings die praktische Umsetzung seiner Erkenntnisse: Als Synchronsprecher verschaffte er sich schnell die Aufmerksamkeit seines jungen Publikums und prägte gleichzeitig mit markanten Stimmen und seinem Stil Radiosendungen und Serien wie „School of Numbers“, „My Sisters and Me“ und „The Mask“. Schnell erlangte er dadurch Bekanntheit und vergrößerte die rasch durch Zeichentrickserien und unermüdliche Auftritte in Theaterstücken und Fernsehsendungen:

Ab 1982 war er in der Serie „Cute Diaries“ zu sehen, die von Youssef Rizk inszeniert und von Riad Seif geschrieben wurde.
1991 bekam er die Rolle des „Zaki“ in der Serie „Abu Kamel“ unter der Regie von Aladdin Kukash.
Ab 1994 war er an der Synchronisation der Serie „Ramy Al-Sayyad Al Sagheer“ maßgeblich beteiligt, eine der beliebtesten Zeichentrickserien in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts, außerdem an den Serien „Tom und Jerry Sons“, „Detective Conan“, „Dragon Ball Z“ und vielen anderen Werken.

Bis zuletzt war Mamoun Al-Farkh Direktor des Kabbani-Theaters in Damaskus und Direktor des Kinder- und Puppentheaters in Syrien.

Sein früher Tod wird große Lücken hinterlassen.

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